Was kostet Design?

Motiv zum Thema Was kostet Design

Motiv Sparschwein: © Tierney – Fotolia.com

Was kostet eigentlich Design?

Wenn Sie im Internet recherchieren, werden Sie vermutlich große Preisspannen und viele verschiedene Meinungen und Angebote finden.
Sie sollten sich bei der Auswahl eines Designers oder einer Designerin die Frage stellen, welcher Dienstleister optimal zu Ihnen und Ihrem Vorhaben passt. Überlegen Sie vorab, was Sie brauchen, welchen finanziellen Rahmen Sie haben und mit wem Sie zusammenarbeiten möchten.
Schauen Sie sich vor allem auch die Arbeiten an, um herauszufinden, ob Ihnen die Richtung des Designers bzw. der Designerin grundsätzlich zusagt.

Ich biete eine individuelle, beratende Design-Zusammenarbeit und konzeptionelles Design, das für jedes Projekt maßgeschneidert entwickelt wird. Ich schaue sorgfältig auf Sie und Ihr Vorhaben und bin interessiert an einer entspannten, persönlichen Zusammenarbeit.

Wie wird ein Stundensatz kalkuliert?

Bei meiner Preisgestaltung habe ich nicht die gleichen Kosten wie größere Agenturen mit mehreren Mitarbeitern und entsprechender Infrastruktur zu bewältigen. Ich befinde mich preislich im „kundenfreundlichen Mittelfeld“ und mein aktueller Stundensatz liegt bei 70,– Euro (netto).

Damit ist mein Stundensatz sozusagen ein Kompromiss aufgrund meiner „Lieblingskunden“. Für manche kleinere Kunden, die sich noch nicht mit Designleistungen und deren Wert auskennen, mag dieser Stundensatz gefühlt hoch sein, für mich ist dieser aber zwingend notwendig für ein auskömmliches, wirtschaftliches Arbeiten. Ich bemühe mich, mit übersichtlicher Infrastruktur und schlanken Prozessen zu arbeiten und den meist kleineren Kunden, mit denen ich am liebsten zusammenarbeite, entgegenzukommen.

Falls Sie jetzt trotzdem innerlich ausrufen „Das ist aber teuer!“

Die Rahmenbedingungen der Selbstständigkeit sind verständlicherweise nicht jedem bewusst, darum möchte ich dieses Thema für meine Kunden und Interessierte nachvollziehbarer und transparenter machen.

Als selbstständige Designerin muss ich bei der Kalkulation des Stundensatzes viele Kosten berücksichtigen. So müssen Steuern, Versicherungen und alle laufenden Kosten von meinem erwirtschafteten Gewinn abgezogen werden. Gleichzeitig muss ich wie jeder andere Selbstständige auch für das Alter, Krankheitsausfälle und unproduktive Phasen vorsorgen. Das übernimmt natürlich in meinem Fall kein Arbeitgeber.
Das sind vermutlich noch die Faktoren, mit denen Sie gerechnet haben, aber auch die reale Arbeitszeit ist nicht so hoch, wie man als Außenstehender meinen könnte. Abgesehen von Krankheits- und Urlaubstagen, die man von den verfügbaren Arbeitstagen pro Jahr abziehen muss, verbringt man als selbstständige Designerin oft einen nennenswerten Teil des Arbeitstages (ca. 40 %) mit Tätigkeiten, die nicht direkt projektbezogen sind und daher auch von niemandem bezahlt werden. Bei vielen Projekten investiere ich auch sehr oft mehr Zeit im Hintergrund, die ich gerade den kleinen Kunden nicht zu hundert Prozent anrechnen kann bzw. möchte. Kreative Arbeit ist nämlich auch nicht immer auf die Minute berrechenbar.

Was habe ich als Kunde eigentlich davon?

Eine sehr gute und wichtige Frage, die aber auch nicht ganz leicht zu beantworten ist, wenn man nicht die üblichen aber etwas oberflächlichen Phrasen auflisten möchte.
Ich versuche es darum auf meine Weise: Designarbeit ist zunächst einmal weitaus mehr, als etwas nur „hübsch“ in Szene zu setzen. Das etwas sperrige Schlagwort lautet hier Visuelle Kommunikation, das den Kern der Sache aber sehr gut trifft.
Denn, als Selbstständiger oder Betrieb kommuniziert man zwangsläufig nach außen. Man zeigt, wer man ist, was man anbietet, wofür man steht. Und das über unterschiedlichste Kanäle. Das passiert bewusst oder unbewusst, konsistent oder vielleicht etwas chaotisch. Die Qualität der Außenwirkung hängt zunächst einmal von der dahinter stehenden Person bzw. dem Betrieb und dem Verhalten ab – aber auch von ganz einfachen visuellen Bestandteilen wie Visitenkarte, Website oder Logo. Dazu gehören aber auch die Art und Weise wie man Kunden in Texten anspricht oder wie man sich bildlich in Szene setzt.
Dass es bei dieser sichtbaren Darstellung viel Luft nach oben gibt, erlebe ich immer wieder, beispielsweise bei der Website-Recherche in der Region oder bei der Wertschätzung der eigenen Anzeige im regionalen Vereinsmagazin.

Genau hier beginnt die Arbeit eines Designers oder einer Designerin.

Durch Visuelle Kommunikation und Design werden Inhalte, Ziele, Betriebe und Personen authentisch und individuell sichtbar gemacht. Informationen werden so aufbereitet, dargestellt und gestaltet, dass sie sinnvoll, nützlich und attraktiv für den Anwender bzw. die Zielgruppe sind. Die Arbeit eines Designers oder einer Designerin verbessert also die Qualität des eigenen Erscheinungsbildes bzw. der Außenwahrnehmung (aber auch die der Eigenwahrnehmung). Aber – zumindest nach meinem Verständnis – immer mit dem Anspruch, authentisch, ehrlich und nicht beliebig zu sein! Damit kann ein Betrieb oder Selbstständiger sich positiv und klar positionieren und wird von der Außenwelt auch dankbar so wahrgenommen, was langfristig zum eigenen Erfolg beiträgt.
Und um noch einmal auf dieses Thema zurückzukommen, diese Arbeit mit Mehrwert hat natürlich auch ihren Preis.
Wie weit man bei dieser Arbeit in die Tiefe geht und was sinnvoll ist, hängt allerdings von ganz praktischen Umständen und Möglichkeiten ab. Mein Anspruch liegt jedenfalls nicht in der Perfektion sondern darin, individuelle, persönliche und authentische Lösungen zu kreieren, die dem jeweiligen Anliegen und Ihnen dienen.

Wie finde ich heraus, was wieviel kostet?

Einen Stundensatz zu wissen, ist ja schon einmal hilfreich. Aber wie viele Stunden braucht man eigentlich für ein Logo? oder für eine Website?
Je nach Anforderungen kann dies sehr unterschiedlich sein. Die konkrete Antwort auf diese und ähnliche Fragen kann nach einem persönlichen Erstgespräch/Briefing gefunden werden, außerdem biete ich zur orientierung Pakete und Preisinformationen auf meiner Website an. Jeder, der privat oder beruflich schon einmal Zeit in ein „Projekt“ investiert hat, hat vielleicht auch die Erfahrung gemacht, dass es meistens länger dauert, als man vorher gedacht hat. Es gibt häufig verschiedene Arbeiten im Hintergrund zu bewältigen, die Kunden aber oft nicht bewusst sind: Recherche, Ideen- und Findungsphase, Ausarbeitung, Auseinandersetzung und Gespräche, Konzeption, Gestaltung, Umsetzung und Feinarbeit, Korrekturen, Bereitstellung von fertigen Daten, Organisation und Kommunikation und vieles mehr.

Daher habe ich zu der Frage ›Was kostet ein Logo?‹ und ›Für wen ist eine Zusammenarbeit sinnvoll?‹ einen Artikel geschrieben:
Artikel zu der Frage ›Was kostet ein Logo?‹