Corporate Design ausführlich

Die Ausgangssituation

Bist du selbstständig oder hast ein kleines Unternehmen?

Dann machst du dich und deine Arbeit bzw. deine Produkte bestimmt auch auf die eine oder andere Weise für potentielle Kunden sichtbar. Vielleicht hast du gedruckte Infomaterialien, Visitenkarten, Briefpapier oder andere Dinge. Und vielleicht hast du dich um diese Bestandteile sogar bisher komplett selbst gekümmert, immer wenn es gerade notwendig war.
Oder du fängst gerade erst an, deine Selbstständigkeit auszubauen und möchtest dein eigenes Erscheinungsbild (= Corporate Design) erst noch entwickeln. Vielleicht nutzt du auch Online-Anbieter mit fertigen Designs, um dich und deine Arbeit darzustellen. Oder du versuchst selbst etwas Passendes zu gestalten, auch um unabhängig zu sein und die Kosten gering zu halten.

Ausführliches zum Thema Corporate Design

Was du möglicherweise bisher also nicht hattest, ist die Unterstützung durch einen Designer oder eine Designerin.

Hallo, ich bin Annika Gandelheid, selbstständige Designerin und ich unterstütze Existenzgründer, Selbstständige und kleine Unternehmen dabei, sich professionell und authentisch sichtbar zu machen.
Hier findest du weitere nützliche Artikel.

Selber machen oder nicht?

Sehr gut nachvollziehbar, dass du mit deinem Betrieb oder Selbstständige(r) möglichst viel selbst stemmen willst und auch auf deine Kosten achten musst. Es gibt heutzutage unzählige Möglichkeiten, selbst Dinge umzusetzen, vom vorgefertigten Design der eigenen Visitenkarten bis hin zu Baukasten-Websites. Und es gibt eine Menge Selbstständige, die mit diesen Möglichkeiten recht passable Ergebnisse für sich selbst erzielen. Aber diese Möglichkeiten haben Grenzen. Vorgefertigte Gestaltungslösungen sind selten passgenau und eher oberflächlich konzipiert, und das sieht man ihnen auch an. Auch du selbst als Selbstständige(r) hast Grenzen – fachliche aber auch zeitliche Grenzen. Denn schließlich liegt deine Kernkompetenz ja bei deiner eigentlichen Dienstleistung oder bei deinen Produkten.
Deine ›Marke Eigenbau‹ wird man als Außenstehender vermutlich zumindest ›zwischen den Zeilen‹ als solche erkennen. Das muss erst einmal nicht schlimm sein. Allerdings kommt vielleicht der Punkt, an dem du feststellst, dass du mit deinem bisherigen Erscheinungsbild nicht deine Wunschkunden erreichst und deine Leistungen nach außen besser und qualitativ hochwertiger sichtbar machen möchtest oder schlichtweg musst, um erfolgreich zu werden bzw. zu bleiben. Und das funktioniert vermutlich heute aufgrund des permanenten Überangebots und der Entscheidungsvielfalt weniger denn je über austauschbare Standardlösungen oder über etwas holprige Eigenkreationen.

Sei nicht austauschbar.

Ich plädiere dafür, maßvoll und stetig etwas zu verbessern, gerade wenn man selbstständig ist oder dauerhaft einen Betrieb führt. Lass dein eigenes Erscheinungsbild nicht auf Dauer von Zufälligkeiten und halbherzigem Eigenbau bestimmen und such dir zum passenden Zeitpunkt fachliche Unterstützung bei einem Designer oder einer Designerin in der Region.
Bei der Entwicklung eines Corporate Designs oder einzelner Bestandteile deines Erscheinungsbildes schaue ich sorgfältig auf dich, deine Arbeit und deine Produkte bzw. Dienstleistungen. Denn, es geht darum, dass du mit deinem Unternehmen von der Außenwelt authentisch und unverwechselbar wahrgenommen wirst. Potentielle Kunden sollen sich an dich erinnern. Die Einzelteile deines Corporate Designs, wie das Logo, die Schriften, die Farbkombinationen oder das Layout vermitteln einen ganz bestimmten Charakter und hinterlassen einen Gesamteindruck. Die Entwicklung deines Corporate Designs ist also deine Chance, dich nach außen so darzustellen, wie es für dich am besten passt. Damit deine Arbeit auf die Weise sichtbar gemacht wird, wie sie es verdient hat! Ganz ohne Augenwischerei, Manipulation oder übertriebene Dekoration, sondern authentisch, ehrlich und mit Qualität und Eigenleben.
Dabei nehme ich für mich bewusst nicht in Anspruch, perfekte Lösungen für dich zu kreieren. Die eine perfekte Lösung gibt es im Design aus meiner Sicht nicht. Aber ich bin bestrebt, mit dir als Kunde/Kundin ›auf der gleichen Wellenlänge zu sein‹ und viel über dich und dein Business zu erfahren, um aus diesen Eindrücken, die passende Gestaltung für dich zu entwickeln. Das setzt gegenseitige Sympathie und ein bisschen konstruktive Auseinandersetzung voraus.

Wo sollte man anfangen?

Bei einer Zusammenarbeit muss es auch nicht immer sofort der Rundumschlag eines komplett neuen Corporate Designs sein, man kann auch klein anfangen, vielleicht mit einem bestimmten gedruckten Bestandteil, welcher dich anschließend umso mehr motiviert, Schritt für Schritt mit diesem Weg weiterzumachen. Aber auch hier gilt, je konsequenter und klarer die Gestaltung auf Dauer ist, desto besser für die Außenwahrnehmung.

Wenn schon eine Gestaltung als Basis vorhanden ist, sollte man diese aber auch ehrlich auf den Prüfstand stellen. Denn oft wurden zu Beginn Entscheidungen über Schriften, Farben und co sehr willkürlich getroffen. Mit kleinen Veränderungen lässt sich an diesen Stellschrauben die gesamte Wirkung verbessern, Botschaften werden klarer, der Wiedererkennungswert steigt und die Qualität deiner Arbeit spiegelt sich plötzlich viel besser im Design wider.

Das Logo als kleinster gemeinsamer Nenner

Auch einem Logo sieht man meist an, ob es aus irgendeiner Schublade gezogen wurde, ob es handwerklich schlecht ist oder nur platte, austauschbare Klischees wiedergibt. Ein eigenes Logo ist dein Markenzeichen, sozusagen der kleinste gemeinsame Nenner deines Erscheinungsbildes. Nicht mehr und nicht weniger. Es muss nicht unglaublich teuer und kompliziert erdacht werden. Aber das Logo sollte nur für dich bzw. deinen Betrieb in einem persönlichen Arbeitsprozess angefertigt werden und du und deine Mitarbeiter sollten sich mit dem fertigen Ergebnis gerne identifizieren. Dieser Prozess ist zwar mit Aufwand verbunden, macht aber auch Spaß und man bekommt am Ende etwas, das wirklich einen Wert hat und das überträgt sich auf den Rest des Erscheinungsbildes.
Hier wird vielleicht ansatzweise deutlich, was ein Billig-Logo für 99,– Euro von einem Logo für 800,– Euro aufwärts unterscheidet, das mit viel Sorgfalt in einem Prozess der Recherche, Ideenfindung, Ausarbeitung und gemeinsamen Verfeinerung entstanden ist.

Design ist nicht alles

Manchmal lese ich, dass Dienstleister die Gestaltung einer ›Corporate Identity‹ anbieten oder dass über die Umsetzung einer sogenannten ›CI‹ gesprochen wird. Dieses Angebot und die Formulierung in dem Zusammenhang sind allerdings eigentlich nicht richtig. Denn die ›Corporate Identity‹ ist die gesamte Identität deines Unternehmens und ergibt sich quasi aus allen Einzelteilen wie dem Design, der Kommunikation und dem eigenen Verhalten.
Als Designerin kann ich also gar nicht die gesamte Identität für dein Unternehmen gestalten, ich kann das Erscheinungsbild bzw. das Corporate Design beeinflussen und das wirkt sich schlussendlich auf die ›CI‹ des Unternehmens aus.

Soviel dürfte abschließend klar sein: Für deine Identität bist du automatisch selbst verantwortlich. Das heißt aber nicht, dass du alles selbst machen und können musst, denn für fachliche Unterstützung spricht vieles.

Ich freue mich über Projektanfragen und ein erstes, unverbindliches Treffen zum Kennenlernen (auch zu Zeiten, in denen ich schon ausgebucht bin). Ich arbeite gerne mit anderen Selbstständigen, kleinen Betrieben, Vereinen und Existenzgründern in der Region Steinhagen, Halle Westf. – aber auch überregional – zusammen.

Kontakt